Willkommen
      Bereitschaft
      Rettungsdienst
        Statistik
      Jugend
      Bildgalerien
      Presse
      Termine
      Links
      Kontakt

 


 

   

 

  

Die Rettungsdienstverstärkung des DRK Rauenberg

Im Jahre 1999 hat sich die DRK Bereitschaft Rauenberg, unter der Leitung von Uwe Back, und des damals amtierenden 1. Vorsitzenden Werner Kummer, nach etwa 20 Jahren, wieder einen gebrauchten Rettungswagen zugelegt. Das ursprünglich beim BRK Präsidium im Einsatz gewesene Fahrzeug wurde zunächst als Krankenwagen eingesetzt. Somit war man seit der Milleniumsnacht 1999 / 2000 nach fast 20 Jahren wieder in der Lage den Krankentransport in Spitzenzeiten zu unterstützen. Nachdem aber die Einsatzzahlen zunehmend stiegen, schaffte man sich neben einem Pulsoxymeter auch noch ein tragbares Beatmungsgerät sowie eine EKG/Defi Einheit an, so dass das Fahrzeug nunmehr als Rettungswagen der Bevölkerung zur Verfügung stand.
Alarmiert durch die Rettungsleitstelle in Heidelberg, besetzen 2 bis 3 qualifizierte ehren-amtliche Helfer dieses Fahrzeug und unterstützen den Rettungsdienstbereich Heidelberg. Die kontinuierlich zunehmenden Einsatzzahlen im Bereich der Notfallrettung und des Krankentransports machten allerdings bereits im Jahre 2003 eine erneute Anschaffung des Basisfahrzeugs notwendig. Dabei wurde sehr großen Wert auf die Kompatibilität der bereits vorhandenen medizinischen Ausstattung gelegt. Ebenso musste das Fahrzeug, sowohl für den Krankentransport, als auch für Einsätze als Notarztwagen kompatibel sein und den zwischenzeitlich neuen Anforderungen im Bereich der Fahrerlaubnis gerecht werden. All diese Probleme konnten wir mit dem uns nun, dank der großzügigen Spendenbereitschaft der Rauenberger Bevölkerung, zur Verfügung stehenden DC 313 cdi lösen. Die Aufgaben und die Einsätze des von uns eingesetzten Rettungspersonals und des neuen Rettungswagen sind vielschichtig.
Allerdings kennt man in der Öffentlichkeit meist lediglich die Bereiche Krankentransport und Notfallrettung:

Das Aufgabenspektrum reicht aber noch weiter: von einfachen Hilfeleistungen (z.B. gestürztem, gehbehindertem Patient auf die Beine helfen), über Intensivverlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus, zu Einsätzen bei Hausnotrufpatienten.

Unter das Stichwort Krankentransport fallen z.B. liegende Untersuchungs- und Behandlungsfahrten z.B. zur Dialyse oder Gipskontrolle, Heimtransporte vom Krankenhaus in die private Wohnung oder in ein Seniorenheim, Einweisungen in ein Krankenhaus bei Nicht-Notfallpatienten. Da die Notfallrettung bzw. andere dringende Einsätze selbstverständlich eine höhere Priorität haben, können länger Wartezeiten im Krankentransport leider nicht immer vermieden werden.

Unter Notfallrettung fallen alle Einsätze, bei denen bereits der Notruf, den Anschein erwecken lässt, das eine akute Bedrohung des Patienten vorliegt. Dazu gehören Patienten mit Atemnot, plötzliche Herzschmerzen, Über- bzw. Unterzuckerung ebenso wie der Schlaganfall, ein akuter Bluthochdruck oder schwere Verletzungen aufgrund eines Haus- oder Verkehrsunfalls. Eigens für letztere wurden im Jahr 2001 ein KED-System und im Jahr 2002 eine neue Schaufeltrage beschafft.

Zu Hilfeleistungen zählen Einsätze, bei denen kein Transport durchgeführt wird. Dies können z.B. sein
- gestürzte Patienten ohne Notwendigkeit einer weiteren Versorgung/Untersuchung durch ein Krankenhaus
- Tragehilfen bei Einsätzen mit schwergewichtigen Patienten, bei denen keine techn. Rettung (Drehleiter etc.) indiziert ist
- sonstige Einsätze, bei denen eine Versorgung durch das Rettungsdienstpersonal ausreichend war (selten).

Intensivverlegungen sind Transporte mit / oder ohne Notarztbegleitung von verlegenden Krankenhäusern (Kliniken der Grund- und Regelversorgung) in weiter behandelnde Krankenhäuser (Kliniken der Maximalversorgung und Schwerpunktzentren). In der Fach-sprache wird dies als Interhospitaltransfer bezeichnet. Die meisten Verlegungen verlaufen von Intensivstation A nach Intensivstation B (und umgekehrt), aber auch von Notaufnahmen auf Intensivstationen. Diese sind sehr zeitaufwändig, da die Patienten mit umfangreichen Geräten überwacht, versorgt und unter größter Sorgfalt transportiert werden müssen (Beatmungs-patienten).

Hausnotrufeinsätze sind, wie der Name schon sagt, Einsätze bei Patienten mit Hausnotrufgeräten, die bei der Leitstelle medizinische Hilfe angefordert haben oder sich in einer hilflosen Lage befinden.

Bei allen Einsatzarten wird von unseren Helfern höchste Konzentration und Professionalität erwartet. Nur durch gute Teamarbeit, nicht zuletzt mit Notärzten, Ärzten im Krankenhaus und Pflegepersonal, kann diese Professionalität gewährleistet werden.

Da unser (Bereitschafts-)Rettungswagen ehrenamtlich besetzt ist und jeder Helfer noch einen regulären Beruf hat, gibt es natürlich Einschränkungen in der Einsatzbereitschaft. Aber auch das Gebiet der Sondereinsätze. Diese finden im Rahmen von Sanitätsdiensten, Aus- und Fortbildungen, Übungen der Bereitschaft und des Jugendrotkreuz sowie der Öffentlichkeits-arbeit statt. Der Rettungswagen ist also nicht nur für "Retter" sondern für alle im DRK Rauenberg da. In den Einsatz kommt das Fahrzeug überwiegend Montags bis Donnerstags von 17.00 - 24.00 Uhr sowie Freitags ab 17.00 bis Sonntags 24.00 Uhr und an Feiertagen rund um die Uhr. Natürlich kann die Rettungsdienstleitstelle das Team und die Bereitschaft auch bei größeren Ereignissen (z.B. Wohnungsbrände, schwere Verkehrsunfälle, besondere Notlagen usw.) auch außerhalb der oben genannten Zeiten alarmiert werden.
Damit diese besondere Arbeit ehrenamtlichen Engagements getätigt werden kann, benötigen wir Ihre dringende Unterstützung und möchten auf unsere Spendenaktion hinweisen, die ausschließlich zur Erhaltung des Fahrzeugs und Qualifikation des Personals der Rettungsdienstverstärkung dient.

Zu guter Letzt:

Der Notruf

Notfälle geschehen meist dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Da ist der Arbeitskollege, der auf einmal einen stechenden Schmerz in der Brust verspürt; die Nachbarin, die plötzlich zusammenbricht...
In solchen oder ähnlichen Notsituationen ist der Notruf durchzuführen, er kann aber Erste Hilfe nicht ersetzen.
Über die bekannten Notrufnummern 19 222 (nicht in allen Bundesländern) oder 112, wird die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle alarmiert. Erinnern Sie sich noch an die 5 W's? - hier sind sie:
- Wo ist es passiert ? möglichst genau Beschreibung des Notfallort
- Was ist passiert ? Arbeitsunfall, Verkehrsunfall, Herzinfarkt
- Wie viele Personen sind verletzt ? Anzahl der beteiligten Personen
- Welche Art der Verletzung ? Knochenbrüche, Brustschmerzen, etc.
- Warten auf Rückfragen Der Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle beendet das Gespräch, wenn er alle nötigen Informationen hat.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie hierfür unser Kontaktformular.