Das Übungsszenario sah zunächst eine Verpuffung während Arbeiten in der Werkstatthalle vor. Infolge der Verpuffung kam es zu einem Brand. Ein Mitarbeiter wurde dabei verletzt, während durch die starke Rauchentwicklung der Fluchtweg versperrt war. Die Feuerwehr übernahm die Brandbekämpfung und Menschenrettung.
Im weiteren Verlauf wurde das Einsatzgeschehen zusätzlich um einen Verkehrsunfall im Bereich des Feuerwehrhauses erweitert. Dabei wurde eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt, die ebenfalls durch die Feuerwehr gerettet und anschließend medizinisch versorgt werden musste.
Der Übungsnotruf ging um 14:14 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Heidelberg/Rhein-Neckar ein. Wir standen mit unserem Krankenwagen, dem Mannschaftstransportwagen und dem Kuga bereit.
Wir waren mit einem Gruppenführer, einem Abschnittsleiter, zwei Trupps, sowie der Besatzung unseres Krankenwagens vor Ort. Zunächst suchten wir einen geeigneten Patientenablageplatz und bereiteten die Versorgung der Verletzten vor. Die von der Feuerwehr geretteten Patienten wurden anschließend durch unsere Einsatzkräfte übernommen, erstversorgt und betreut. Gleichzeitig standen wir für die Versorgung eventuell verletzter Feuerwehrkameraden bereit.
Die Übung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit und die Abläufe bei einem größeren Einsatz mit mehreren Verletzten zu trainieren. Gerade das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und DRK konnte dabei unter realitätsnahen Bedingungen geübt und gefestigt werden.
Im Anschluss an die Übung fand noch eine gemeinsame Einsatznachbesprechung statt, bei der die Abläufe und Erkenntnisse des Übungseinsatzes besprochen wurden.
Danach ließen auch wir den ereignisreichen Tag gemeinsam beim Oktoberfest der Feuerwehr Malschenberg gemütlich ausklingen.


